Samstag, 12. März 2011

Kapitel 10: Das Ende (aber zuerst noch die letzte grosse Wende)

Hallo an alle Freunde der Sonne, Hola Amigos del Sol!

Es ist traurig und es ist leider wahr. Ich erlebe meine letzten Tage in Mexiko. Mexiko, ein Staat in Mittelamerika, verliert eine Legende. Dieser Mann, welcher in den letzten Monaten die Schweizer Fahne hochgehalten hat, kehrt mit stolzer Brust von seiner Reise zurück. Man kann durchaus sagen, dass der verlorene Sohn wieder zurückkehrt. Wie langweilig und traurig muss das Leben wohl in den letzten Monaten in der Schweiz gewesen sein ohne ihn? Aber diese Zeit und das Warten auf seine Rückkehr hat ein Ende!

In meinem letzten Eintrag möchte ich zunächst noch die letzten wichtigen Ereignisse Revue passieren lassen. Danach gibt es noch ein paar philosophische Gedanken von mir und natürlich zum Abschluss ein kleines Gedicht.

Kommen wir zuerst noch zu den letzten News aus Playa del Carmen. Es geschah etwas Unmögliches. Die "Paaaartey" wurde in den letzten zwei Wochen noch getoppt. Wie ist das möglich, mögt ihr fragen. Die Antwort ist folgende:


Diese zwei Herren, nennen wir sie Stephan "Mägs" F. aus B. der bei FC K. spielt und Thomas M. ursprünglich aus E. jetzt aber in Ch. verbrachten die letzten Tage bei mir. Und ich muss sagen, es waren unvergessliche Tage...

Zum Einen habe ich herausgefunden, dass Mägs ein Wachsmaskengeschäft besitzt. Dazu noch ein Tipp: "Wenn du Wachsmasken mags, Max macht Wachsmasken!"

Zusätzlich haben wir die hässlichste Insel der Welt besucht, die "Isla Mujeres", was auf Deutsch bedeutet "Fraueninsel". Dieser Trip hat uns einen Tag von unserem Leben gekostet. Wir wurden Zeuge von Tierquälerei, von lediglich zwei Fischsorten beim Schnorcheln, einem hässlichen Buffet und einer Insel, die weder schön, noch aufgeräumt war. Da versteht einer noch den Namen der Insel. Ach ja, schöne Frauen haben wir auf der Reise auch nicht gesehen.


Etwas hat uns wenigsten ein bisschen (leider nur ein bisschen, da wir nur wenig geschlafen haben und immer noch betrunken waren) getröstet auf dieser Reise...


Der Alkohol war gratis...


Ein weiteres Highlight war der Besuch eines Fussballspiels der obersten Spielklasse in Cancun. Es spielten der momentane Leader, die Pumas aus Mexiko City, gegen den 14. der Tabelle Atlante Cancun. Mägs war vor allem von der Nummer 10 von Atlante begeistert. Seiner Ansicht nach, wäre dies ein Mann für die Young Boys. Zur Info, das Spiel endete 2:0 für die Pumas!


Ein weiteres Ereignis war mein letzter Schultag. Ich erhielt einmal mehr ein Diplom für meine sprachlichen Fähigkeiten. Ich muss schon sagen ich bin einfach gut. An dieser Stelle daher ein kleines Zitat:

"Ich bin nicht perfekt, aber verdammt bin ich nahe dran!"




Viele Highlights, aber wo bleiben die Skandale? Ein Skandal gab es und was für einer! Spring-Break sollte der grosse Abschluss werden von 4 Monaten Paaaartey ohne Ende. Und was haben wir erlebt? GAR NICHTS! Es gibt halt nur zwei Orte auf dieser Welt, wo noch richtig Party gemacht wird. Diese sind zwar altbekannt, ich möchte diese aber hier nochmals erwähnen:

Zürichstrasse 18 in Kirchberg

und

Mallorca


Kommen wir nun zum philsophischen Teil dieses letzten Eintrags. Es ist klar, dass sich meine Gedanken in den letzten Tagen über das Thema "Ende" gedreht haben. Daher ein paar kleine Denkanstösse:

"Eine Sache ist wirklich endgültig vorbei, wenn einer aufsteht und sagt: 'Hier ist noch nicht das letzte Wort gesprochen!' "

"Am Ende sieht man, was am Anfang fehlt"

"Wenn man am Ende ist, hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man fängt wieder von vorne an... oder man geht rückwärts zurück zum Anfang"

All diese Gedanken, die ausschliesslich von mir stammen und natürlich auch vom ehemaligen Doktor Guttenberg, haben mir folgendes vor Augen geführt:

"Wer nicht aufhören will,
muß weitermachen!"

Daher geht die Paaaartey wohl oder übel weiter! Ich kann euch ja nicht alleine lassen!

Zum Abschluss wie versprochen hier noch ein letztes kleines Gedicht:

Das Ende ist gekommen,
Ich bin immer noch benommen,

Vier Monate war ich hier,
Und fast jeden Tag ein Bier,

Aber auch andere Kollegen habe ich getroffen,
Jack Daniels, Chivas und Wodka hab' ich nämlich auch gesoffen,

Neue Leute habe ich auch kennengelernt,
Von der Schweiz oder weiter enfernt,

Aber immer habe ich gesagt: "Heeey!"
Wo machen wir heut' die Paaartey?

Doch eines hatte es hier leider nicht,
Ihr denkt jetzt vielleicht, ist der noch ganz dicht,

Es stimmt etwas fehlte mir hier und es war keine Beiz,
Nein, es war ganz schlicht und einfach die schöne Schweiz,

Darum möcht ich mich bei Euch allen nochmals bedanken,
Ihr seid für 4 Monate gefolgt meinen Gedanken,

Und für Insider, dies ist jetzt wirklich das Ende,
Es gibt keine letzte grosse Wende


Ich möchte der Leserschaft für die Treue danken und hoffe, dass sie mich ein bisschen vermisst hat. Ich schliesse nun diesen Blog mit drei von meinen bekanntesten Sprüchen:

"Dini Muetter het aber so än Schnüüüüüüüüz!"

"Scheiss Sozalischte!"

"Chasch dir de Priis im Migros ga abhole!"


Euer geliebter Roger, Röschu, Rotscher, Gèèèr, Niederer, Niedi, Schnouz, Schnüüüz, König von Mallorca, König vom Coco Bongo

oder aber ganz einfach...

DIE LEGENDE!

Dienstag, 1. März 2011

Kapitel 9: Das Ende naht

Hallo Freunde,

Wir schreiben den 2. März 2011 und es verbleiben mir hier nur noch 2 Wochen, bis Europa seinen verlorenen Sohn wieder zurück hat. Ja, es ist wahr, die Zeit vergeht schnell, viel zu schnell. Aber ich bin mir (sehr) ziemlich sicher, dass ihr mich vermisst. Es ist ja (zumindest für mich) klar, dass in meiner Abwesenheit eure Parties lahm und langweilig waren. Dafür konnten einige von euch endlich mal arbeiten oder lernen. Gut, zugegeben, dass ist nicht wirklich ein schöner Lebensstil. Dieser verhilft euch aber vielleicht zu einer höheren Lebenserwartung. Aber seien wir doch ehrlich und legen die Karten auf den Tisch: "Lieber besoffen und jung sterben, als alt und langweilig!" Oder wie sagte doch George Best (ehemaliger Nationalspieler Nordirlands, der vor einigen Jahren an den Folgen seiner Alkoholsucht starb):

"Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verprasst!"

Deshalb keine Angst meine Freunde. Ich bin bald wieder zurück!

An dieser Stelle möchte ich euch aber doch noch über die letzten Geschehnisse informieren. Die letzten paar Wochen standen unter dem Zeichen des Alkoholkonsums. Ihr kennt mich ja alle als den Partylöwen und ihr denkt ab und zu er übertreibt, aber da habe ich meine eigene Theorie entwickelt:



"Some people call it a problem...

I call it a hobby!"


Darüber hinaus gibt es noch folgende kulturelle Anmerkungen zumachen. Wie ihr sicherlich wisst kommt der Tequila von Mexiko. Allerdings ist der Tequila hier im Gegensatz zum Fusel in der Schweiz geniessbar. Da ich in Mexiko bin um die Kultur kennenzulernen, musste ich natürlich auch in den Tequila hineintauchen...



Eine weitere Entdeckung habe ich dank der lieben Manuela Hug gemacht. Ein spezieller Drink. Nachfolgend ein Foto:


Dieser Drink reflektiert die 3 Farben der Mexikanischen Flagge. Er besteht aus einer Art Tomatensaft, Tequila und Zitronensaft. Zuerst werden Tequila und der Zitronensaft in den Mund genommen und dann muss man den Kopf schütteln und dann das letzte Glas trinken. Die Meinungen über den Geschmack gehen weit auseinander...

Einen kleinen Schock hatte ich letzte Woche, als plötzlich einige Kinder auf mich zugekommen sind und mit mir gesprochen haben...



... Ich fragte mich innerlich:

"Who are this kids, and why are they calling me dad!"

Das war natürlich nur ein kleiner Scherz am Rande.

Ich komme langsam dem Ende meiner Reise entgegen und zugleich auch zum Ende dieses Eintrags. Es gilt noch zusagen, dass in zwei Tagen die Herren Gross-Meister und Mags alias Tony Robredo mich für den Abschluss meiner Odysee besuchen und wir noch einmal richtig Partey machen!

Ich möchte zum Schluss nur noch anfügen:

"Das Ende naht zwar, aber es ist noch lang nicht das Ende! Let's get ready to ruuuuuuuumble!"



Euer geliebter König von Mallorca, Blutgrätscher, Alex, Roger, Gèèèr, Ruggero, Röschu, Niedi, Niederer oder ganz einfach... Euer Held!

Montag, 14. Februar 2011

Kapitel 8: Die grosse Nieder(er)lage des Roger, Alex, Gèèèr oder Schnüüüz und die grosse Antwort an Chief Justice

Hallo Zusammen,

Hier ist er also, das nächste Kapitel meines Blogs. Ja, das Unfassbare ist geschehen. Auch ein Übermensch wie ich, kann ein Finale verlieren! Ich bin immer noch am Boden zerstört. Aber wie sagte doch einst unser Penalty-Versager und zukünftiger Ex-Nationalspieler Alex Frei:

"Gewinner stehen wieder auf!"

Im Gegensatz zu ihm bin ich ein Gewinner und werde alles geben, damit der FC Kirchberg in meiner Karriere (kein Kreuzbandriss vorausgesetzt) noch das Licht der 2. Liga Interregional und der 1. Cup-Hauptrunde erblickt! Das bedeutet also: "Macht Euch bereit! I'll be back!"

Da ein Gewinner auch über Niederlagen sprechen kann, hier noch eine kurze Zusammenfassung des Spiels:

Der Gegner beendete die normale Meisterschaft (bevor die Playoffs der besten 8) beginnen unangefochten auf Rang 1. Dies zeigten sie auch zugleich auf dem Platz. Allerdings konnten sie sich keine eigentlichen Torchancen erarbeiten. Durch eine kurze Unachtsamkeit gingen sie kurz vor der Pause doch noch in Führung. Wir versuchten das Spiel zu drehen, aber ein Doppelpack ihres Stürmers innerhalb von 2 Minuten war der Todesstoss... dachte man zuerst! Wir erzielten das 3:1 und nach einem langen Einwurf erzielte der einzige Ausländer auf dem Platz ein herrliches Kopftor, nachdem er gestärkt durch die vielen Trainingseinheiten im Kraftraum über 5 Meter hochsprang und den Ball herrlich unter die Latte hämmerte. Es kehrte nochmals Spannung auf, aber leider war die Zeit zu knapp und wir mussten uns geschlagen geben. Eine Randnotiz ist noch zu erwähnen: Die einzige Karte holte ebenfalls der einzige Ausländer auf dem Feld! :)

Wie versprochen nachstehen noch einige Fotos...

Kurz vor dem Spiel



Die Schweizer Flagge war natürlich auch vertreten!



Reaktion nach der (unberechtigten) gelben Karte!



Auch für den zweiten Platz gibt es einen Pokal. Mein Walliser Bruder musste mich nachher trösten (oder wie man im Wallis sagt: Abfüllen!)



Kommen wir zum Abschluss des Blogs noch auf einige Kommentare zurück, welche auf diesem Blog von einem gewissen "Chief Justice" gepostet wurden. Nun, da sich diese Person hinter einem Pseudonym versteckt hält und dieses Pseudonym fast unmöglich zu knacken ist, möchte ich hier an dieser Stelle dieser Person antworten.

Da ich eine gewisse Kritik in Ihrem letzten Kommentar herausgehört habe, möchte Ich Ihnen nachstehend die Partyszene in Playa del Carmen etwas näher in die Schweiz (oder von Sie auch immer kommen mögen) bringen.

Die zwei besten Discos sind das Blue Parrot (mit Strandzugang) und das Coco Bongo. Kommen wir zuerst zum Blue Parrot.

Eingang zum Blue Parrot


Der Eintritt ins Blue Parrot ist für Frauen normalerweise gratis und wir Herren müssen 100 Pesos bezahlen (ca. Fr. 10.-). Allerdings besteht die Möglichkeit (oder sagen wir: Das Geschenk Gottes) 300 Pesos zu bezahlen und dafür ist alles GRATIS! Ihr könnt Euch ja sicherlich vorstellen, dass ich da in einem gewissen Dilemma stecke... :)

Und da wäre dann noch das Coco Bongo! In einem Satz: Die beste Disco auf diesem Kontinent. Lediglich Mallorca, die Niederer Bar und die Spychiger-Hug-Bar sind vielleicht noch ein bisschen höher einzustufen. Der Eintritt ist ein bisschen teurer, dafür gibt es noch eine Wahnsinns-Show. Und wenn ich Wahnsinn sage, dann meine ich Wahnsinn! Darum hier noch einige Eindrücke vom letzten Wochenende:









Ich hoffe, dass ich hiermit Herrn Chief Justice die Partyszene ein bisschen näher gebracht habe. Natürlich gibt es noch andere Lokale. Allen voran mein Appartement (wie könnte es auch anders sein? Auch hier gibt es eine Casa Niederer!). Und da wäre noch eine Bar, in welcher Liter Mojitos, usw. bestellt werden können und das zu einem Preis von 60 Pesos (Fr. 6.-)!

So, das wars für diese Woche. Hier ist noch Valentinstag und darum wünsche ich Euch alles Gute und bis bald. Nach meiner Zeitrechnung komme ich ja schon bald nach Hause!

Gruss aus Mexiko!

Adios!

Roger, etc...

Samstag, 5. Februar 2011

Kapitel 7: Finale, Finalaustragungsort und Paaaarty

Liebe Kolleginnen und Kollegen
Liebe Freundinnen und Freunde
Liebe Familie
und Last but not least: Alle Anderen!

Der Titel dieses Kapitels ist Finale, Finalaustragungsort und Paaaarty. Doch was hat es mit diesem Titel auf sich? Nun, das werde ich in den nächsten paar Zeilen erläutern.


1. Finale

Wie einige von Euch wissen, spiele ich zurzeit in einer Fussballmannschaft. Das ganze Fussballsystem hier in Mexiko ist aber sehr unübersichtlich. Darum hier eine kurze Beschreibung:

In Mexiko sind nur die ersten drei Ligen organisiert. Dort spielen jeweils 18 Mannschaften. Die oberste Liga ist die 8. bestbezahlteste Liga der Welt (also noch vor der Schweiz). Es gibt innerhalb eines Jahres zwei Meisterschaften und deshalb auch zwei Meister. Diese zwei Meisterschaften nennen sich Apertura (von Januar bis Juni) und Clausura (von Juli bis Dezember). Jede Mannschaft spielt jeweils einmal gegen jedes andere Team und die besten 8 Teams kommen in die Playoffs mit Hin- und Rückspiel. Das Finale besteht allerdings aus nur einem einzigen Spiel. Auf- und Absteiger gibt es deshalb auch alle 6 Monate.

Für die Amateure gibt es keine offizielle Liga. Aber jede Stadt stellt Fussballplätze (meisten Kunstrasen) zur Verfügung. Es handelt sich um die Grösse von E-Junioren-Feldern. Dort kann man sich wie an einem Grümpelturnier anmelden. Daraufhin wird eine Liga organisiert, meist mit 12 Mannschaften. Die besten 8 kommen dann in die Playoffs. Gespielt wird 7ner-Fussball, 2x 20 Minuten mit einem 4er Fussball und mit 2 Schiedsrichtern.

Unsere Mannschaft heisst, wie könnte es auch anders, Party Boys... Wir haben gestern das Halbfinal-Rückspiel gewonnen und zogen mit einem Gesamtscore von 6:4 ins Finale ein. 3x dürft Ihr raten wer eine Rote Karte fabriziert hat? Ja, genau... Glücklicherweise bin ich im Finale (nächsten Freitag, 21h Mexikanische Zeit) nicht gesperrt...!

Dies ist also der Grund für den ersten Teil im Titel! Nachstehend noch ein Foto unserer Mannschaft. Wir spielen allesamt in Trikots von Olympique de la Valais, äh ich meine Olympique de Marseille. Ich kenne Jemanden, der sich jetzt unglaublich freut... Ah, und du natürlich auch Manuel :) !




2. Finalaustragunsort

Um mal auch was kulturelles gesehen zu haben, besuchte ich letzte Woche eines der 7. neuen Weltwunder. Die Maya-Stadt Chichen Itzà. Beim Anblick eines der Gebäude kam mir spontan eine Idee vom letzten Jahr in den Sinn. Bei dieser Idee handelt es sich um einen Weltcup vom Sport der Pyramide. Einige mögen sich jetzt Fragen "Pyramide, Spiel und Sport, was soll das?!" Deshalb hier eine kurze Erläuterung:

Die Pyramide ist ein sportliches Trinkspiel, bei welchem man sich selbst und andere an ihre Leistungsgrenzen bringen muss. Es gibt sogar eine Facebook-Gruppe und ein offizielles Logo. Wer mehr erfahren will, Roger fragen!


Aber was hat dieser Sport mit Chichen Itzà zu tun? Nun ja, nachfolgende Fotos sollte diese Frage klären...





Deshalb wäre ein möglicher Finalaustragungsort für den Pyramiden-Weltcup Chichen Itzà.

Kommen wir zuletzt noch zu einem anderen wichtigen Punkt...

3. Paaaarty

Der wichtigste Punkt in Mexiko ist und bleibt aber immer noch die Paaaarty (oder wie im Fachjargon gesagt wird: "Paaaartey!")...

Leider sind die vorhandenen Fotos nicht jugendfrei und deshalb auch nicht brauchbar. Aber alle Personen, die mich kennen und lieben wissen in etwa wie diese Fotos aussehen könnten. Deshalb lasst eure Fantasien freien Lauf und packt am Ende noch circa 100 Prozent Krankheit, Party und Alkohol drauf!


So, das wärs gewesen für den Moment von hier. Hoffe bei Euch läufts (natürlich vor allem die Nase wegen der Kälte!) und ich hoffe wir sehen uns...

Gruss aus Mexiko!

Euer Lieblings-Mensch Roger, Röschu, Alex, Ruggero, Niederer, Gèèèr oder eifach nur Schnüüüüüüz!

Sonntag, 23. Januar 2011

Kapitel 6: WANTED - GESUCHT!

Hallo Zusammen,

Dieser Eintrag bezieht sich auf die Geschehnisse in Kirchberg von letzter Woche an der Zürichstrasse 18 in Kirchberg. Einige traurige Sauhunde brachen wirklich in die Niederer-Residenz ein auf der Suche nach einem Tresor. Dieses Verhalten ist nicht nur asozial und feige, sondern einfach das Allerletzte... Leider bin ich erst wieder im März zurück um eigene Untersuchungen anzustellen. Soviel sei zu den Typen gesagt: 1. Wie blöd muss man sein zu glauben, dass wir einen Tresor in unserem Haus haben? Wie jeder gute Schweizer haben wir ein Nummerkonto mit unserem Geld, dass wir gut schweizerisch nicht den Steuern angeben (Sollte jemand von den Behörden diesen Eintrag lesen: Es war nur ein Witz... Vielleicht :) !) 2. Tja, ihr "Super"-Einbrecher, ihr seid wirklich blöd, ihr habt nicht eine einzige gute Weinflasche mitgehen lassen... Tja, die werden ab sofort sicherer gelagert, auch diese Chance habt ihr vertan... 3. Eure Mütter haben aber solche Schnüüüüüüüzes...

Sollte irgendjemand Hinweise zu diesem Verbrechen haben, bitte mir melden und nicht der Polizei... Danke...

So, jetzt noch zu etwas Positivem...

Hier in Mexiko läuft alles wie geschmiert. Ein bisschen "harte" Schule, ab und zu Strand und "fast gar nie" Paaarty... :) In Sachen Sport möchte ich noch anfügen, dass ich mich - so weit dies möglich ist - gut für die Rückrunde vorbereite. 3-4 pro Woche Fitnessstudio sind Pflicht sowie die soeben begonnen Playoffs im 7ner-Fussball mit einer lokalen Equipe. Viertelfinalhinspiel wurde 2:0 gewonnen... (1:0 durch Roger Niederer und Assist zum 2:0 ebenfalls von mir...!)

Sonst gibts nicht viel Neues zuberichten... Nur, dass diese Woche die ersten Gäste ankommen... Wird sicher lustig... In diesem Sinne wünsche Ich Euch allen einen guten Start in die neue Woche...

Adios y hasta luego...

Roger

Montag, 3. Januar 2011

Kapitel 5: Neues Jahr, neues Glück?

Meine geliebten Blogleserinnen und Blogleser,

Viel Zeit ist seit meinem letzten Eintrag vergangen. Ich entschuldige mich an dieser Stelle natürlich... NICHT! Warum sollte ich dies auch tun? Ich bin hier und Ihr seit dort... da sage ich nur frei nach Nelson Munz' (Figur bei den Simpsons) Worten: "Ha Ha"!

Nun zum Kapitel 5 dieses Blogs und was Euch erwartet: Zuerst die letzten und wichtigsten News aus Mexiko und der Schweiz mit ein paar Fotos und danach ein Ausblick auf das Jahr 2011. Also, los geht die wilde Fahrt.

Zuerst möchte ich allen danken die mit mir Party gemacht haben, bei meiner kurzen Rückkehr in die Schweiz. Was gibt es da nicht wieder alles für neue Anekdoten? Niederer-Bar (2x) und Spychiger-Hug-Bar (1x) innerhalb von 24 Stunden... NON-STOP! Die Wild-West-Szenen in einem Chalet im Wallis und der schon mal gestellten Frage: "Wo isch dr Roschee?" Die Antwort auf diese Frage ist die gleich wie beim letzten Mal... Er bremste einen Sturz von einem eisigen Hang mit seinem Kopf... Oder natürlich der letzte Teil der Film-Horror-Serie Saw, mit dem wohl bekannten Frage: "Make your choice!" Da gibt es natürlich noch mehr, wie zum Beispiel die schöne Zeit mit der Familie und sonstigen Feinden :)

Bezüglich Mexiko gibt es eigentlich nichts neues. Es gilt lediglich zu sagen, dass ich meinen persönlichen Rekord von Tagen-Hintereinander-Party-Machen-Und-Alkohol übertroffen habe. Er steht jetzt bei 14 Tagen! Nachfolgend noch zwei Fotos von Mexiko:

Strand von Playa del Carmen...




Partystrasse bei Tag...



So, und hier wie versprochen der Ausblick auf das Jahr 2011:

Januar 2011:

Das Jahr beginnt mit einem Paukenschlag. Calmy-Rey tritt zurück. Dies wegen Untauglichkeit. Die Schweiz ist gerettet.

Februar 2011:

Mexiko kürt den neuen Präsidenten: Roger Niederer. Dieser nimmt die Wahl jedoch nicht an weil er zu sehr sein Heimatland liebt.

März 2011:

Spring-Break in Cancun: Kommentar überflüssig.

Der FC Kirchberg fährt in Trainingslager in Valencia und verliert in einem Trainingspiel gegen den dortigen Primera-Divison-Verein nur 2:3.

April 2011:

Roger Niederer verletzt sich am Kreuzband...

APRIL, APRIL!

Mai 2011:

Roger Niederer verletzt sich nach einer rüden Attacke eines Gegenspielers am Knie. Erste Diagnose: Kreuzbandriss. Nach einer kurzen Intervention von Daniel Schoder Entwarnung: Nur eine leichte Prellung.

Juni 2011:

Nach einer hart umkämpften Rückrunde und einer unglaublichen Siegesserie steigt der FC Kirchberg zum ersten Mal in die 2. Liga interregional auf. Beste Torschützen der Liga wurden Marcel von Ballmoos und Roger Niederer. Als bester Torhüter wurde Matthias Hügli ausgezeichnet. Bei der Aufstiegsfeier ging es drunter und drüber. 5000 Zuschauer auf dem Birkenring feierten zusammen ein Fest. Augenzeugen berichteten sogar, dass Spieler der 1. Mannschaft ihren Mannschaftskollegen R. Notaro in die Emme geworfen haben und dort hat er seine neue Uhr schon wieder verloren.

Ausserdem gewinnt die TSG 1869 Oberbayern und das rote Pferd zum ersten Mal die Grümpelturniere in Ersigen und Kirchberg. Dank zahlreichen Toren von Roger Niederer.

Juli 2011:

Der Titel des Königs von Mallorca geht wiederum an Roger Niederer. Es ist sein vierter Sieg in 5 Jahren. Thomas Meister hatte keine Chance.

Matthias Meister beendet sein 6. Semester. Tja, noch ein Jahr mehr...

August 2011:

Am 12. August wird die Polizei an die Zürichstrasse 18 gerufen. Angeblich soll dort eine Riesenparty im Gange sein. Augenzeugen zufolge wurde R. Notaro schon wieder in ein Gewässer geworfen. Und ja, er muss sich wiederum eine neue Uhr kaufen.

September 2011:

Roger Niederer holt die 7. Gelbe Karte im 8. Spiel. Er spricht zwar von ungerechter Behandlung von den Schiedsrichtern, aber es handelt sich ja bekanntlich um Tatsachenentscheide.

Oktober 2011:

Roger Niederer verdreht sich im Training zum dritten Mal das Knie. Erste Diagnose: Kreuzbandriss. Nach einer Konsultation bei Prof. Dr. Biedert in Biel: Entwarnung es handelt sich lediglich um eine kleine Prellung. Der Einsatz im nächsten Spiel ist nicht gefährdet.

November 2011:

Die Vorrunde in der 2. Liga interregional ist beendet. Der FC Kirchberg belegt in der Gruppe 3 nach harzigem Start den guten 3. Rang. Der Aufstieg ist noch möglich. Das ganze Team hat einen Riesenfortschritt gemacht.

Bei den Schweizerischen Wahlen erzielt die SVP 51 Prozent der Stimmen. Die Diktatur wird eingeführt und die Linken für immer nach Österreich verbannt. Die Schweiz erlebt das zweite Hoch nach dem Rücktritt von Calmy-Rey im Januar.

Dezember 2011:

Christian Zeier hat am 7. Dezember Geburtstag.

Der Sylvester-Abend wird wieder einmal in Zermatt gefeiert! WILLINER... DU KÜMMERST DICH UM DIE TICKETS FÜR DAS SCHNEEWITTCHEN, SONST KÜMMERE ICH MICH UM DICH!

Happy New Year und viel Glück fürs 2012!

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Kapitel 4: Ein Gedicht aus Mexiko

Schon fast einen Monat ist es her,
Ja, mein Abschied der war schwer,

Ich bin jetzt hier und ihr seid dort,
Wo ist wohl der bessere Ort?

Die Antwort, die ist schwer zu finden,
Da muss man sich zuerst mal winden,

Aber zuletzt lacht doch am besten,
Wer weiter ist im Westen,

Und das bin ja wohl ich,
Und ja ihr habt recht, wer liebt mich nicht?

Ich bin halt der Beste, dass ist halt klar,
Und das ist halt einfach wunderbar,

Hier in Mexiko, in einem fernen Lande,
Nur ein bisschen Infos am Rande,

Das Leben ist billig und darum sage ich zum Wohl,
Das Billigste hier ist halt der Alkohol,

Party ohne Ende,
Nein, ihr Leut', noch nicht die grosse Wende,

Zwar leidet meine Leber,
Aber hier bin ich der grosse Streber,

Nein, natürlich nicht,
Das ist ja nur ein Gedicht.,

Ich vermisse Euch natürlich alle,
Wie ein Hamster in der Mikrowellen-Falle,

Nein, dieser Witz war wirklich eine Schande,
Es war auch nur ein Scherz am Rande,

Dies war nur die Vorbereitung für das Ende,
Aber hier noch die letzte grosse Wende,

Tja, Zeier, wie ist es als Looser dazustehen,
Und ohne fliegende Fahnen unterzugehen,

Ihr seid halt Scheisse, so ist es halt,
Deine Meinungen lassen mich im Moment so richtig kalt,

Jetzt noch ein Schlusswort von der anderen Seite der Welt,
Ihr wisst, was mir richtig gefällt, das ist Geld,

Aber auch ihr Alle,
Tappt in die Ach-Scheisse-ich-vermisse-den-besten-allerzeiten-Falle...

Und darum zum Schluss,
Es ist halt ein richtiges Muss...

I LOVE YOU ALL...